Montag, 6. März 2017

Technologien zur Entlastung der Umwelt und zur Gewinnung erneuerbarer Energie


Cleantech ist eine der wirksamsten Antworten auf die ökologischen Herausforderungen unserer Zeit: saubere Technologien zur Entlastung der Umwelt und zur Gewinnung erneuerbarer Energie. Als führende globale Investmentbanking- und Investmentmanagementgruppe hat sich ThomasLloyd ausschließlich auf die Planung, Finanzierung und Realisierung von Cleantech- und Erneuerbare-Energien-Projekten spezialisiert.

Nur selten bot die Zukunft schwierigere Perspektiven als heute: Unser Planet soll immer mehr Menschen versorgen und ihnen ein Leben in Wohlstand ermöglichen – und zugleich wird unübersehbar deutlich, dass die dafür nötigen Ressourcen endlich sind und einige von ihnen bereits zur Neige gehen. Doch die Weltbevölkerung wächst schnell, und die aufstrebende Wirtschaft der Schwellenländer weckt in ihren Bewohnern den Wunsch nach Konsum. Die Folge: Endlose Warenströme werden täglich um den Globus transportiert. Güterproduktion und Logistik steigern die Nachfrage nach Energie, die – aus fossilen Quellen gewonnen – immer teurer wird und die Umwelt bis an ihre Grenzen belastet. Der Klimawandel ist nur das bekannteste, aber nicht einzige daraus resultierende Zukunftsproblem.

Kein Zweifel – traditionelle Methoden der Industrieproduktion und der Energieerzeugung erweisen sich als untauglich, die anstehenden Probleme zu bewältigen. „Saubere Technologien und erneuerbare Energien werden auf Dauer über unsere Zukunft entscheiden“, stellt daher ThomasLloyd-CEO Michael Sieg fest. Mit seinem Unternehmen hat er weltweit bereits zahlreiche Cleantech- und Erneuerbare-Energien-Projekte verwirklicht und kennt mit seinen Teams dieses Feld wie kaum ein anderer Experte der Finanzwelt.



ThomasLloyd steht für neues Denken und saubere Technik

Das Ziel ist klar: Wir müssen umsteuern und brauchen ein neues, nachhaltiges Denken, wenn wir den Klimawandel begrenzen und den übermäßigen Verbrauch unserer Rohstoffe stoppen wollen. Und genau hier bietet die schwierige Weltlage auch positive Potenziale, denn es gibt eine überraschend gute Ausgangslage, den nötigen Technologie- und Wertewandel erfolgreich zu bewältigen. Im politischen Bereich hat die Einsicht in die Notwendigkeit dieses Wandels weltweit zu Grundsatzentscheidungengeführt, die Umstellung auf ökologisch nachhaltige Technologien administrativ und finanziell zu fördern. Die 2012 in Deutschland beschlossene Energiewende ist das wohl bekannteste Beispiel hierfür. Aber auch supranationale Organisationen und ihre Finanzorgane haben inzwischen die Abkehr von den fossilen Brennstoffen eingeleitet. Zusätzlich motiviert die ökologische Situation global sehr viele Menschen, nach Auswegen in Form nachhaltiger Zukunftstechnologien zu suchen. Unzählige Ingenieure, Forschungsinstitute und Entwicklungsabteilungen großer Firmen haben sich dem Cleanthinking verschrieben und arbeiten an der Entwicklung und Optimierung sauberer Technologien, die Wege zu einem effizienteren Umgang mit den Schätzen unseres Planeten und zur Nutzung der überreichlich vorhandenen erneuerbaren Energien zu öffnen.

Viele dieser innovativen Techniken zur Energiegewinnung, Ressourcenschonung und Emissionsreduktion bewähren sich bereits im Alltag: Wir können Wind zu Strom verwandeln, Sonnenlicht in Elektrizität umformen und mittels Speichertechnologien verfügbar halten. Wir können Pflanzen zu Treibstoff machen, Biomasse und Abfall als Kraftquelle nutzen und auch die Wärme der Erde einsetzen, um unseren Energiehunger zu stillen. Wir können es – und wir sollten es tun.



Innovationskraft braucht Investitionskraft

Darum engagiert sich die ThomasLloyd Unternehmensgruppe konsequent im Bereich Cleantech, damit die vorhandenen Technologien und Potenziale auch effektiv umgesetzt werden. ThomasLloyd berät weltweit staatliche Institutionen, Konsortien und Unternehmen bei der Planung, Finanzierung und dem Bau von Projekten aus dem Bereich sauberer Technologien und regenerativer Energieerzeugung, deren kommerzielle Tragfähigkeit und technologische Reife gründlich geprüft werden. Das Management der Unternehmensgruppe hat bis Sommer 2013 bereits 100 Projekte in 22 Ländern mit einem Transaktionsvolumen von über drei Milliarden US-Dollar realisiert. Mit einer außergewöhnlichen Verbindung von Finanzexpertise und technischem Know-how aus langjähriger Erfahrung im Cleanthinking und dessen praktischer Umsetzung werden dringend nötige Kapazitäten an Umwelttechnik aufgebaut und nutzbar gemacht – maßgeblich in den Bereichen Solarenergie, Biomassenutzung und Windkraft.

„Wir haben die Verantwortung, künftigen Generationen eine intakte Umwelt und stabile wirtschaftliche Verhältnisse zu übergeben“, erklärt ThomasLloyd-CEO Michael Sieg den ethischen Beweggrund für das Engagement. Zugleich ist das Investment in Cleantech und erneuerbare Energien ein planungssicherer, renditestarker Wachstumsmarkt, der profitable Perspektiven bietet. Der Brancheninformationsdienst Bloomberg New Energy Finance geht davon aus, dass der aktuell 244 Milliarden Dollar große Markt für erneuerbare Energien bis zum Jahr 2030 auf ein Volumen von mehr als 454 Mrd. Dollar anwachsen wird. In Summe würden damit 8,2 Billionen US-Dollar in den Markt strömen.


Zukunftssichere Wertschöpfung in vielen Bereichen

Die Transformation unserer Wirtschaft hat nicht nur ökologisch vorteilhafte Perspektiven. Sie ist auch ein umfassender Prozess neuer Wertschöpfung auf anderen Ebenen: Investitionen in Cleantech sind nicht nur wichtig für das Exportgeschäft der Herstellernationen, sondern schaffen sowohl bei Bau als auch Betrieb der Anlagen zukunftssichere Arbeitsplätze und nutzen damit der Ökonomie des jeweiligen Landes. ThomasLloyd fokussiert sich auf Projekte im Wachstumsmarkt Asien, da dort in den kommenden Jahren das größte Wirtschaftswachstum und damit der größte Bedarf an umweltgerechten Zukunftstechnologien zu erwarten ist. Die Investitionen können hier dazu beitragen, früher in anderen Ländern der Welt unterlaufene Fehler von vornherein zu vermeiden und ökonomischen Aufstieg mit Umweltschutz von Beginn an in Einklang zu bringen.

Investitionen in saubere Technologien wirken zugleich ganz direkt als Investitionen in die Lebensqualität der Bevölkerung vor Ort. Werden Belastungen durch Emissionsreduktion beziehungsweise Ressourcenschonung und somit Folgeschäden vermieden, entlastet das nicht nur die Sozialbudgets, sondern stärkt auch das Bruttosozialprodukt der Länder – mithin eine wichtige Wertschöpfung gesamtgesellschaftlicher Art, die oft unbeachtet bleibt.

Waren es zunächst ausschließlich institutionelle Anleger, die sich im Bereich Cleantech engagierten, profitieren inzwischen auch private Anleger über den ThomasLloyd Cleantech Infrastructure Fund von der Dynamik, Planbarkeit und Profitabilität zukunftsfähiger Cleantech-Technologien. Diese Win-Win-Situation für Umwelt und Wirtschaft ist die stabilste Ausgangsbasis, die anstehenden Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen.

Samstag, 4. März 2017

Investmentstrategien


Das Handelsblatt berichtet in seiner heutigen Ausgabe über Auswirkungen der anhaltenden Niedrigzinsphase, die Gefahren der steigenden Inflation und wie sich Anleger schützen können. Unter dem Titel “Die Rückkehr der Inflation” schildert Deutschlands größte Wirtschafts- und Finanzzeitung, welche Möglichkeiten insbesondere der asiatische Markt im Bereich Infrastruktur bietet. Berichtet wird in diesem Zusammenhang auch über das Engagement der ThomasLloyd Group in Asien in diesem Sektor.



Freitag, 3. März 2017

China verdrängt die USA als Handelspartner

2015 waren die USA noch das Land, bei dem im Handel mit Deutschland die Importe und Exporte auf die größte Summe kamen. Doch 2016 zog China erstmals an die Spitze. Auch Großbritannien spielte eine wichtige Rolle.

China ist 2016 erstmals zum wichtigsten Handelspartner Deutschlands aufgestiegen. Importe und Exporte zwischen beiden Ländern summierten sich auf fast 170 Milliarden Euro, wie aus Daten des Statistischen Bundesamtes hervorgeht, die der Nachrichtenagentur Reuters am Freitag vorlagen. Auf Platz zwei kommt Frankreich mit gut 167 Milliarden Euro.

Auf den dritten Rang rutschten mit fast 165 Milliarden Euro die Vereinigten Staaten, die 2015 noch die Nummer eins waren. "Angesichts der protektionistischen Pläne des neuen US-Präsidenten kann damit gerechnet werden, dass die Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und China in Zukunft noch weiter ausgebaut werden", erklärte der Außenhandelsverband BGA. Nach dem Einfrieren der Verhandlungen um das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP sei es wichtig, dass sich die EU-Handelspolitik "nun aktiv Asien zuwendet".

USA bleiben Deutschlands größter Exportkunde

Größter Exportkunde der deutschen Wirtschaft bleiben hingegen die USA. Dorthin wurden Waren im Wert von fast 107 Milliarden Euro verkauft.

Auf Platz zwei folgt Frankreich mit gut 101 Milliarden Euro. Das Nachbarland war von 1961 bis 2014 ununterbrochen größter Abnehmer von Waren "Made in Germany" und wurde 2015 von den Vereinigten Staaten abgelöst. Auf dem dritten Rang folgt Großbritannien mit 86 Milliarden Euro.

Den größten Handelsüberschuss erwirtschaftete Deutschland mit Großbritannien: Die Exporte dorthin übertrafen die Importe hierher um mehr als 50 Milliarden Euro. Auf Rang zwei kommen die USA mit 49 Milliarden Euro vor Frankreich mit knapp 36 Milliarden Euro.

Insgesamt erzielte Deutschland 2016 einen Exportüberschuss von mehr als einer viertel Billion Euro. Die Kritik daran wird unter dem neuen US-Präsidenten Donald Trump lauter: Sein Wirtschaftsberater wirft Deutschland, China und anderen Staaten Währungsmanipulationen zulasten der USA vor. Auch wurden Gegenmaßnahmen wie Strafzölle ins Spiel gebracht.

Montag, 31. Oktober 2016

Biomasse-Projektportfolio von ThomasLloyd profitiert von einer neuen Ära in den chinesisch-philippinischen Beziehungen durch den Staatsbesuch von Präsident Duterte



London, 28. Oktober 2016. Hochrangige Vertreter von ThomasLloyd begleiteten den philippinischen Staatspräsidenten vom 18. bis 21. Oktober während seines historischen Staatsbesuchs in China. An diesem Gipfeltreffen und der feierlichen Unterzeichnung von wichtigen Handels- und Kooperationsvereinbarungen zwischen Chinas Präsident Xi Jinping und dem philippinischen Staatspräsidenten Rodrigo Duterte nahmen weitere führende Politiker und über 400 Wirtschaftsvertreter teil.


„Mein Staatsbesuch in China stellt einen Wendepunkt in unserer gemeinsamen Geschichte dar und zeigt, dass beide Länder uneingeschränkt in der Lage sind für das gemeinsame Wohl zusammenzuarbeiten, wobei wir weiterhin darauf achten, Konflikte friedlich und in Übereinstimmung mit internationalem Recht zu lösen“, sagte Präsident Duterte.

Beide Seiten bekräftigten ihre Partnerschaft und erklärten nachhaltige Entwicklung und integratives Wachstum, das den Menschen beider Länder in den kommenden Jahren zugutekommen wird, als ihr gemeinsames Ziel. In einem miteinander verabschiedeten Memorandum zur Stärkung von bilateralem Handel, Investitionen und wirtschaftlicher Zusammenarbeit verpflichteten sie sich darin zur Verbesserung der wirtschaftlichen Beziehungen in mehreren vorrangigen Bereichen wie Infrastruktur und Energie. Im Rahmen des Gipfels wurden zudem elf Absichtserklärungen unterzeichnet, darunter auch eine zwischen ThomasLloyd und seinen philippinischen und chinesischen Projektpartnern im Biomasse-Sektor. Diese beinhalten Kapitalzusagen im Wert von insgesamt 7,9 Mrd. US-Dollar, in deren Folge bis zu zwei Millionen Arbeitsplätze auf den Philippinen geschaffen werden können. China ist heute der zweitgrößte Handelspartner der Philippinen, ihr viertgrößter Exportmarkt und wichtigster Lieferant für Importe. Diese getroffenen Vereinbarungen ermöglichen einen umfassenden gegenseitigen Marktzugang und liefern die Grundlage für eine engere Zusammenarbeit auf politischer und wirtschaftlicher Ebene.

In einem feierlichen Akt wurden zudem Abkommen für die Biomasse-Projekte von ThomasLloyd, die derzeit auf den Philippinen gebaut werden und vom ThomasLloyd SICAV-SIF-Cleantech Infrastructure Fund als größtem Investor finanziert werden, zwischen den beteiligten Projektpartnern, Bronzeoak Philippines Inc., Wuxi Huaguang und der ThomasLloyd Group, in Gegenwart von Präsident Duterte und weiteren führenden Regierungsvertretern der Philippinen, unterzeichnet. Auf Seiten von ThomasLloyd unterschrieben die Managing Directors und Regional CEOs Tony Coveney und Mike Airey, für Bronzeoak Präsident Arthur Aguilar und Senior Vice President Don Maria Y. Dia und für Wuxi Director Zhang Yun und General Manager Lu Yicheng den Vertrag. Die im Bau befindlichen Kraftwerke South Negros BioPower Inc. und North Negros BioPower Inc. sind neben dem demnächst vollständig realisierten Kraftwerk San Carlos BioPower Inc. der Beweis für die Fortführung der erfolgreichen Kooperation zwischen den europäischen Investoren von ThomasLloyd, den philippinischen Projektentwicklern und chinesischen Ingenieuren. Diese Kooperation dient bereits heute als Musterbeispiel für die geschäftliche Zusammenarbeit zwischen den genannten Kontinenten und Ländern.

Diese Vereinbarungen bilden die Grundlage für eine langfristige Kooperation, eine schnellere Umsetzung und erfolgreiche Realisierung der Biomasse-Kraftwerke auf Negros Island in den Philippinen. In den 70-MW-Kraftwerken nahe der Städte Manapla, San Carlos und La Carlota wird Strom aus Zuckerrohrabfällen erzeugt. Dabei kommt ein Verfahren zum Einsatz, das als Wirbelschichttechnik bekannt ist und sich durch einen geringen Ausstoß von CO2 auszeichnet. Vor der Verwendung der Zuckerrohrabfälle als Brennstoff für Biomassekraftwerke wurden diese auf den Feldern verbrannt. Diese Praxis, die in hohem Maße zur Luftverschmutzung beitrug, ist mittlerweile gesetzlich verboten. Mit der sinnvollen Verwertung der lokalen Zuckerrohrabfälle ist dieses Projekt ein großer Fortschritt für die ganze Region und bringt (wirtschaftlichen) Aufschwung für die örtliche Gesellschaft. Es sorgt speziell in den ländlichen Gegenden der Region für weiteres Wirtschaftswachstum und einen besseren Lebensstandard, trägt zum Schutz der Umwelt bei und verbessert die Lebensqualität der Bevölkerung insgesamt.

T.U. Michael Sieg, Chairman und CEO der ThomasLloyd Group sieht die Einladung des Unternehmens zur Teilnahme am Staatsbesuch in Beijing als „besondere Anerkennung der bisher erzielten Erfolge der ThomasLloyd Group und ihrer chinesischen und philippinischen Partner. Die Ergebnisse des Gipfels und der vielen anderen Treffen in dessen Umfeld bilden die Grundlage für schnelleres Wachstum und einen beschleunigten Ausbau der philippinischen Infrastruktur.“ Aufgrund der verbesserten Beziehungen und des entstandenen wohlwollenden Klimas können auch die Projekte von ThomasLloyd direkt profitieren, insbesondere von dem neu geweckten Interesse chinesischer Banken und anderer Finanzinstitute Absatz- und Projektfinanzierungen für chinesische Exporte von Investitionsgütern in die Philippinen zu fördern.

Diesbezüglich sagte Tony Coveney, Managing Director und Head of Project Finance der ThomasLloyd Group: „Es war ein Privileg und eine Ehre, diesem historischen Ereignis beizuwohnen. Die besondere Hervorhebung der Projekte, in die wir investiert haben, ist eine besondere Auszeichnung. Sie verdeutlicht einmal mehr die Erfolge die wir durch die Partnerschaft mit Bronzeoak und Wuxi bereits erzielen konnten und weiterhin erzielen werden. Wie unsere bereits realisierten Solarkraftwerke sind unsere Biomasseprojekte erneut als Blaupausen für weitere Folgeinvestitionen zu sehen.“

Mike Airey, Managing Director und CEO Asia Pacific, fügte hinzu: „Die Teilnahme an diesem Gipfel ist nicht nur eine bedeutende Anerkennung unserer Arbeit, die wir seit mehr als acht Jahren auf den Philippinen leisten. Es bestätigt einmal mehr, dass unsere konsequente Fokussierung auf den Infrastruktursektor in Asien die richtige Entscheidung war und ist. Wir hoffen, dass dieses bahnbrechende Treffen nur einen von weiteren wichtigen Schritten beider Länder darstellt und dass es einen signifikanten Beitrag zu einer stärkeren Wirtschafts- und Handelsentwicklung in der gesamten Region leistet. Dieser Meilenstein hat uns als globales Investment- und Beratungsunternehmen näher an die chinesischen Kapital- und Bankenmärkte gerückt, neue Wachstumspotenziale eröffnet und ermöglicht uns neue strategische und wirtschaftliche Optionen.“

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Montag, 22. August 2016

ThomasLloyd und IFC unterzeichnen die endgültigen Darlehensverträge in Höhe von 161 Millionen US-Dollar


London, 19. August 2016. ThomasLloyd CTI Asia Holdings Pte Ltd, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft des ThomasLloyd SICAV-SIF-Cleantech Infrastructure Fund, sowie die International Finance Corporation (IFC), ein Mitglied der Weltbankgruppe, unterzeichneten heute mit Unterstützung der kanadischen Regierung, des Fonds für saubere Technologie (Clean Technology Fund, CTF) und der Firmen Bronzeoak Philippines Inc und WBE (Hong Kong) International Green Energy Limited die endgültigen Darlehensverträge in Höhe von 161 Millionen US-Dollar für die Finanzierung von 70-MW-Biomasse-Kraftwerken auf der philippinischen Insel Negros Island. Das Projektportfolio umfasst San Carlos Biopower Inc, South Negros  Biopower Inc and North Negros Biopower Inc.

In den von ThomasLloyd als dem größten Geldgeber finanzierten Kraftwerken in den Städten Manapla, San Carlos und La Carlota wird Strom aus Zuckerrohrabfällen erzeugt. Dabei kommt ein kohlenstoffemissionsarmes Verfahren zum Einsatz, das als Wirbelschichttechnik bekannt ist. Bevor man die Nützlichkeit von Zuckerrohrabfällen als Brennstoff für Biomassekraftwerke erkannt hatte, wurden diese einfach auf den Feldern verbrannt. Diese Praxis trug zusätzlich zur Luftverschmutzung bei.

Diesbezüglich sagte Tony Coveney, Managing Director und Head of Project Finance bei der ThomasLloyd Group: „ThomasLloyd ist sehr erfreut, dass die IFC sich an diesen Investitionen beteiligt. Durch die Verwertung lokaler Zuckerrohrabfälle bietet dieses Projekt eine gewinnbringende Entwicklung für alle Projektbeteiligten und ganz besonders für die lokale Bevölkerung.“

Michael Sieg, Chairman und CEO der ThomasLloyd Group, fügt hinzu: „Wir haben unsere Investitionen auf den Philippinen in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut. Das Mandat mit der IFC gibt uns zusätzliche Möglichkeiten, unsere Pläne für die Realisierung weiterer Kraftwerke auf den Philippinen zu verwirklichen. Dies wird weiteres wirtschaftliches Wachstum und Wohlstand insbesondere für ländliche Regionen bringen und die Umwelt signifikant schonen.“

IFC Country Manager, Yuan Xu kommentierte: „Energie ist für die Entwicklung des Landes von zentraler Bedeutung und die Philippinen müssen ihre Energiequellen weiter diversifizieren und sichern. Die Nutzung von landwirtschaftlichen Abfällen für die Erzeugung von Biomasse-Energie ist eine nachhaltige Methode, wirtschaftlichen Nutzen zu schaffen und dabei gleichzeitig die Umwelt zu entlasten.“

Die Beteiligung des Fonds für saubere Technologie sowie der kanadischen Regierung im Rahmen ihres IFC-Canada Climate Change Program hat dazu beigetragen diese Investition tragbar zu machen. Bisher hat Kanada 271 Mio. kanadische Dollar in das Programm einfließen lassen. Gefördert werden dadurch Investitionen in den Klimaschutz, die Entwicklungsländern signifikante Umwelt- und Wirtschaftsvorteile ermöglichen. 

„Wir freuen uns, innovative Projekte in anderen Ländern zu unterstützen, die bei der Reduzierung der weltweiten Treibhausgasemissionen helfen. Durch unsere Partnerschaft mit der IFC stellt die kanadische Regierung Gelder bereit, die nicht nur den Ausbau erneuerbarer Energien ermöglichen, sondern auch die Schaffung umweltfreundlicher Arbeitsplätze fördern“, sagte die kanadische Ministerin für Umwelt und Klimawandel, Catherine McKenna. 

Neben den Darlehen aus Kanada und dem Fonds für saubere Technologie, mobilisiert die IFC auch finanzielle Unterstützung durch das Managed Co-Lending Portfolio Program, eine neue Syndizierungsplattform, die institutionellen Anlegern die Möglichkeit zu einer passiven Beteiligung am zukünftigen Portfolio der IFC an erstrangigen Darlehen eröffnet.

Die drei Kraftwerke werden erwartungsgemäß von dem staatlichen Einspeisevergütungstarif für Biomasse der philippinischen Energy Regulatory Commission profitieren. Dieser Tarif ist verfügbar für Energieproduzenten mit einer Biomassekapazität von bis zu 250 MW.



Mittwoch, 13. April 2016

Philippinen: ThomasLloyd legt Grundstein für zweites Biomassekraftwerk und nimmt zwei weitere Solarkraftwerke offiziell in Betrieb

Manila/London, 13. April 2016. ThomasLloyd hat auf den Philippinen den Grundstein für South Negros BioPower, ein Biomassekraftwerk mit einer Leistung von 25 Megawatt (MW) gelegt. Das im Süden der Insel Negros gelegene Projekt ist das zweite Kraftwerk der auf den Infrastruktursektor in Asien spezialisierten Investment- und Beratungsgesellschaft, das plangemäß ab Ende 2017 regenerativen Strom aus Ernteabfällen der lokalen Landwirtschaft für rund 265.000 Menschen erzeugen wird. Nach der Inbetriebnahme wird South Negros BioPower zudem über 3.000 neue, dauerhafte Arbeitsplätze im Kraftwerk und in der lokalen Landwirtschaft schaffen und pro Jahr 85,5 Tonnen Kohlendioxid (CO2) einsparen.

Anthony M. Coveney, Managing Director bei ThomasLloyd, erläutert: „Der erste Spatenstich bei South Negros BioPower unterstreicht einmal mehr die nachhaltige Expansionsstrategie unseres Unternehmens. Zugleich forcieren wir mit dem weiteren Ausbau unserer Biomasse-Investitionen die technologische Diversifikation des asiatischen Infrastrukturportfolios von ThomasLloyd.“  

Ebenfalls auf den Philippinen wurden die beiden Solarkraftwerke San Carlos Solar Energy II und III (SaCaSol II und III) offiziell in Betrieb genommen. SaCaSol II und III sind Bestandteile eines von ThomasLloyd finanzierten, realisierten und im Jahr 2015 an die Philippine Investment Alliance for Infrastructure (PINAI) verkauften Portfolios von Solarkraftwerken mit einer Gesamtleistung von insgesamt 125 MW, das nahezu 300.000 Menschen mit nachhaltig erzeugtem Solarstrom beliefert. PINAI ist ein Konsortium, das von institutionellen Investoren gegründet wurde, um in den philippinischen Infrastrukturmarkt zu investieren. Zu diesen gehören die Macquarie Infrastructure and Real Assets (MIRA), die staatliche philippinische Sozialversicherungsanstalt Government Service Insurance System (GSIS), die niederländische Pensionskasse APG sowie die Asian Development Bank.

An den drei Zeremonien nahmen neben einer großen Delegation europäischer Finanzexperten und Kapitalgeber eine Vielzahl hochrangiger asiatischer Politik-, Wirtschafts- und Medienvertreter, aber auch Repräsentanten von Projektpartnern sowie institutionellen Investoren teil.

T.U. Michael Sieg, Chairman und CEO der ThomasLloyd Group, weist sowohl auf die Bedeutung der Projekte für Investoren und als auch die regionale, gesellschaftliche Tragweite hin: „Mit unserem konsequenten Ausbau der Erneuerbare-Energien-Infrastruktur in Südostasien erschließen wir nicht nur unseren Investoren Anlagelösungen mit einem attraktiven und langfristig planbaren Ertragspotenzial, sondern schaffen auch für die regionale Bevölkerung und Wirtschaft Zukunftsperspektiven auf Basis einer verlässlichen, bezahlbaren und umweltfreundlichen Stromversorgung.“

Donnerstag, 4. Februar 2016

ThomasLloyd Group beruft Simon J. Cox zum General Counsel und Head of Legal & Compliance.



London, 2. Februar 2016. ThomasLloyd freut sich, die Ernennung von Simon J. Cox zum General Counsel und Head of Legal & Compliance bekannt zu geben. Er begleitet das Unternehmen seit 10 Jahren als externer Rechtsberater und ist bereits seit 2014 Mitglied des Verwaltungsrats von ThomasLloyd. Er wird vom Standort London aus tätig sein.
Unmittelbar vor seiner Tätigkeit im Unternehmen war Simon J. Cox Partner in der US-Kanzlei McGuireWoods London LLP und bekleidete hier eine Schlüsselposition in der globalen M&A Cross-Border-Transaction Group, die ihren Fokus auf dem Strom- und Energiesektor hat. Zuvor war er auch Partner der internationalen Kanzlei Norton Rose LLP. In seiner 30-jährigen juristischen Karriere wirkte er mit an Transaktionen in Großbritannien, Zentral- und Osteuropa sowie in der Türkei und in Fernost. Im Jahr 2015 war Simon J. Cox für ThomasLloyd an dem erfolgreichen Verkauf von San Carlos Solar Energy Inc. auf den Philippinen beteiligt. Für seine Arbeit wurde er mehrfach als „Leader in the Field“ in verschiedenen Kategorien in den Bereichen Corporate/M&A und Banking & Finance ausgezeichnet.
Seitens ThomasLloyd sagte T.U. Michael Sieg, Chairman und CEO: „In den letzten 10 Jahren haben wir die Zusammenarbeit mit ihm und seine große Kompetenz schätzen gelernt, so dass er unsere erste Wahl für die Ernennung zum General Counsel war. Auch als Mitglied des Verwaltungsrats bringt er seine ausgezeichnete Marktkenntnis, beste Kontakte und ein übergreifendes Branchen-Know-how in das Unternehmen mit ein. Unser ursprüngliches Geschäftsmodell hat sich von der reinen Projektentwicklungsfinanzierung hin zur Finanzierung des Baus und zum Betrieb von nachhaltigen Infrastruktur-Projekten in Asien erweitert. Genau hier werden uns sein Beitrag und Engagement helfen verbesserte Einblicke und Transparenz in unsere Managemententscheidungen und -prozesse zu bringen.“
Simon Cox fügt hinzu: „Es freut mich sehr, mich bei ThomasLloyd in dieser spannenden Phase der Unternehmensentwicklung einbringen zu können. Nachdem wir bereits eine Dekade zusammen gearbeitet haben, blicke ich mit Vorfreude auf eine noch engere Zusammenarbeit, um die nächste Wachstumsstufe des Unternehmens aktiv mitzugestalten.“